Spielbericht 13. Spieltag 2017/18 am 31.03.2018 in Altenstädt

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FSG Weidelsburg - Tuspo Grebenstein II 1:2 (0:1)

Vorbericht
Sieg muss her!
Nach der Niederlage gegen den SSV II muss nun gegen die Tuspo II  aus Grebenstein ein Sieg im Heimspiel her, um wieder in die Motivationsspur zu kommen. Denn bereits am Ostermontag geht es weiter im Derby gegen den TSV Zierenberg.
Die Grebensteiner sind unberechenbar, nach einer schwachen Hinrunde starteten sie mit einem fulminanten 5:1 in Dörnberg. Man kann nur hoffen, dass parallel das Pokalspiel SV Balhorn gegen die I. aus Grebenstein stattfindet, den die Gäste sind insbesondere dann stark, wenn sie – und das ist legitim! – ihre Mannschaft mit Spielern der Ersten aufrüsten können. In dieser Serie aber wohl nicht so leicht möglich, da die Gruppenliga-Mannschaft um den Aufstieg in die Verbandsliga spielt.
Als: FSG-Jungs, alles reinhauen, nur dann macht das Osterfeuer Spaß!

zur Bilanz gegen den Tuspo Grebenstein...

Spielbericht
Enttäuschung im  Hardtstadion
Tor: Waldemar Mezler
Im kurzfristig nach Altenstädt verlegtem Spiel gegen die II. aus Grebenstein gab es wie auch schon am Vorsonntag gegen den SSV Sand II eine bittere 1:2-Niederlage und enttäuschende Vorstellung des Krug-Teams!
Dabei hatten Fans und Spieler auf eine Trotzreaktion gehofft, doch – trotz verbesserter Leistung -  war die Mannschaft noch meilenweit von der Herbstform entfernt und muss nun in der Tabelle nach unten schauen!
In einer ausgeglichenen Anfangsphase zeigte die FSG vor allem bei Ecken des Gegners Nerven, und prompt führte die 3. Ecke zur 1:0-Führung, da sah Mattse von Knebel leider nicht so gut aus!
Eine Minute später endlich der beste, durchkombinierte  Angriff im Jahr 2018 der FSG, aber ohne Torabschluss!
In der 25. Minute noch ein Weitschuss von Waldemar Mezler, der aber über das Tor segelte.
Dann zwei sehr umstrittene Szenen: Bennie Kimm wird im 16er gefoult, doch Schiedsrichter Florian Kohlweg (siehe unten) legte den Freistoß aus den Strafraum und hatte Gnade mit dem Grebensteiner Spieler, der bereits Gelb gesehen hatte! Kompetente Zuschauer, die in der richtigen Position standen, bestätigten den eindeutigen Elfmeter.
Nur kurz später, wieder ein Foul am 16er, diesmal nicht ganz so klar, aber auch hier sahen viele Zuschauer einen Elfer. Der anschließende Freistoß durch Marius Crede führte dennoch fast zum Ausgleich.
Mit dem Pausenpfiff dann fast das erste FSG-Tor durch Waldemar Melzer, der fei vor dem guten Torhüter Christian Kramm scheiterte.
Grebenstein mit nur 11 Feldspielern angereist
Die Gäste hatten nicht mal ihre volle Mannschaft zur Verfügung, dennoch boten sie der FSG auch in Halbzeit II Paroli. Nach zwei guten Möglichkeiten durch Bennie Kimm und Severin Ohr (52. Und 54.) ein weitere Schock für die FSG: Tuspo kontert und erzielt das 0:2.
Nun wirft die FSG alles nach vorne, stürmt wütend an, aber mit kaum guten Möglichkeiten. In der 73. Minute dann der verdiente Anschlusstreffer per Kopfball durch Waldemar Mezler nach einer Kimm-Flanke. Kurz darauf eine gute Möglichkeit durch Marius Crede, aber es bleibt beim Rückstand.
In der 85. Minute dann Giulian Braun allein durch, doch der Schiri sieht aus weiter Entfernung eine Abseitsstellung – sehr fragwürdig und vielleicht spielentscheidend.
Am Ende Niedergeschlagenheit bei Fans und Spielern, die auch im zweiten Spiel noch nicht ihren Rhythmus gefunden haben!

Persönlicher Kommentar zum Schiedsrichter Florian Kohlweg
von Bernd Ritter
Darf man über einen Schiedsrichter und seine politischen Hintergründe auf einer WEB-Seite eines kleinen Vereins einen Kommentar schreiben? Eine nicht einfach zu beantwortende Frage!
Im Spiel zeigte Kohlweg eine recht ansprechende Leistung, wenn auch 3 strittige Szenen der FSG vielleicht einen Punkt gekosten haben könnten (siehe oben). Aber auch Schiedsrichter dürfen Fehler machen  - wenn es denn welche waren.
Hier geht es aber um das Mitglied im Landesvorstand der hessischen AfD Kohlweg, der beim größten hessischen Fußballverein, der Eintracht aus Frankfurt, nicht mal Mitglied sein dürfte! Eintracht-Frankfurt-Boss Peter Fischer forderte: „Wehret den Anfängen“. Auch der FCA ist Mitglied der Aktion „Kein Platz für Rassismus und Gewalt“. Die „Zeit“ schreibt: „Der ganz normale Rassismus: Provozieren, relativieren – und doch so meinen. Gauland ist bei Weitem nicht der erste AfD-Politiker, der sich dieser Methode bedient. Dahinter steckt eine Strategie.“
Eigentlich schreibt man nicht auf einer WEB-Seite eines kleinen Vereins über politische Hintergründe.
Aber ich tue es dennoch, denn: „Wehret den Anfängen!“

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Ansage von Schiedsrichtre Floran Kohlweg an Bennie Kimm

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Dann kamen doch noch einige Fans: das Spiel war in der Presse noch mit Spielort Grebenstein angegeben

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Immer wieder Gefahr für die FSG: Grebensteiner Ecken

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Langsam tastet sich die FSG nach vorne: hier scheitert Marius Crede

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Wartet noch auf seine Form 2018: Giulina Braun

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Wieder dabei und wichtig: Waldemar Mezler

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Ball im Baum: kein Problem für Auswechselspieler Mario Plutz und Christian Huczek

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Elfmeter oder Freistoß: Die zweite strittige Situation in Halbzeit 1

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1:2: Waldemar Mezler per Kopf

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2:2: leider nein! Der eingewechselte Mario Plutz verfehlt knapp

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Allesnach vorne: Christian Huczek für David von Knebel

Letzte Chacne, es bleibt aber bei der Niederlage

 

FC Altenstädt 1964 e.V.